SORTIERT NACH[mehrfache Wahl möglich]

Architektur und Fiktion

 

A Fictive Dialog between the Natural and the Artificial

 

Inhalt/Thema

Als gedanklicher Ausgangspunkt dient hier die Arbeit "Holobiont_2" der Künstlerin Eve Provost Chartrand, wo transformative Begegnungen und Motive von Objekt zu Umgebung untersucht werden.

Zu Grunde dieser Transformationen sollen hier einigende, verbindende Motive, wie z.B.: Das Motiv der gemeinsamen Verletzlichkeit, das Motiv der gemeinsamen Entwicklung, das Motiv des gemeinsamen Nutzens, etc. liegen. Es sollen dabei fiktive übergeordnete Bezugssysteme aus bestehenden topographischen/klimatischen/kosmischen Modellen einer konkreten Umgebung angenommen werden, diese sollen Grenzen, zwischen künstlicher- und natürlicher Form überschreiten können und einen gemeinsamen Dialog/Austausch von Objekt zu Umgebung Förden. Diese Bezugssysteme sollen in weiterer Folge die oben angeführten Motive in einer fiktiven Architektur hervorrufen können.

Im Zusammenhang mit dem Anthropozän sollen Vermischungen von materiellen und topographischen Eigenschaften unterschiedlicher Elemente erforscht werden. Diese Vermischungen sollen dazu beitragen, Grenzen zwischen Objekten und zu seiner Umgebung zu erweitern bzw. es ermöglichen in neue Verwandtschaftsbeziehungen zu Topos und Zeitlichkeit treten zu können, wie auch das Verständnis eines Gesamtlebewesens (Halobiont) unterstützen.

 

Methodik

Mittels digitaler Werkzeuge sollen Informationsmodelle kreativ interpretiert werden welche Abhängigkeiten von einem Objekt (Biont) zu einem anderen Objekt (Biont) wie auch zu einer konkret abgegrenzten Umgebung, innerhalb welcher sich diese Objekte befinden, beschreiben. Diese Abhängigkeiten, und die davon abgeleiteten Protokolle eines fiktiven Verhaltens dieser Objekte zu einander wie auch hin zu ihrer Umgebung, sollen dazu dienen transformative Bewegungen und Motive eines Ganzen (Holobiont) zu unterstützen.

Umgebung ist hier ein fiktives Territorium von 500x500 meter, welchem extreme topographische, klimatische und kosmische Verhältnisse zu Grunde liegen.

Objekte sind hier alle Elemente welche sich in dieser Umgebung befinden.

 

Keywords / Definitions:

A holobiont is a collection of species that are closely associated and have complex interactions, such as a plant species and the members of its microbiome.[2][9] Each species present in a holobiont is a biont, and the genomes of all bionts taken together are the hologenome, or the "comprehensive gene system" of the holobiont.[10] A holobiont typically includes a eukaryote host and all of the symbiotic virusesbacteriafungi, etc. that live on or inside it.[9] https://en.wikipedia.org/wiki/Holobiont

Semiotics (also called semiotic studies) is the study of sign processes (semiosis), which are any activity, conduct, or process that involves signs, where a sign is defined as anything that communicates a meaning that is not the sign itself to the sign's interpreter. The meaning can be intentional such as a word uttered with a specific meaning, or unintentional, such as a symptom being a sign of a particular medical condition. Signs can communicate through any of the senses: visualauditorytactileolfactory, or gustatory (taste).

The Anthropocene (/ˈæn.θrə.pəˌsin, ænˈθrɒp.ə-/ AN-thrə-pə-seen, an-THROP-ə-)[1][2][3][failed verification] is a proposed geological epoch dating from the commencement of significant human impact on Earth's geology and ecosystems, including, but not limited to, anthropogenic climate change.[4][5][6][7][8]

 

 

English

 

Architecture & Fiction

In this course we will investigate artistic transformative encounters between object based artificial appearances and landscape oriented naturally organized systems of order with underlying, unifying motifs which evoke notions of a co-dependency and shared vulnerabilities.

At different intersections related to the Anthropocene we will seek to explore the blending of material and semiotic elements that might participate in extending and/or removing boundaries between fictive subjects, objects and their shared environment.    

Lehrende:

Marc Ihle

Semester:

WS 21-22